Vernetzungskreis Bergheim-Müllekoven

 

In der Troisdorfer Schullandschaft wird seit dem Jahr 2000 die Zusammenarbeit aller an kindlicher Bildung und Entwicklung beteiligter Institutionen groß geschrieben. Die Einrichtungen aus dem Elementarbereich (Kindertagesstätten), aus dem Primarbereich (Grundschulen) und dem Sekundarbereich (alle weiterführende Schulformen, die in Troisdorf vertreten sind) arbeiten gemeinsam in verschiedenen Projekten, um die Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder in Troisdorf weiterzuentwickeln.
So gibt es beispielsweise die Bemühungen zwischen den weiterführenden Schulen und den Grundschulen mittels eines Kompetenzbeurteilungsbogens die (Lern-)Entwicklung des einzelnen Kindes ab dem zweiten Halbjahr des dritten Schuljahres genau zu dokumentieren mit dem Ziel, den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule für das Kind harmonisch zu gestalten.

An der anderen Schwelle, nämlich dem Übergang zwischen den Kindertagesstätten und den Grundschulen wurde ebenfalls angestrengt gearbeitet. Mittels intensives Austausches und dem Einsatz des sogenannten Übergabebogens wird auch dieser Übergang im Sinne des Kindes vorbereitet und gestaltet. Kein Kind gelangt als unbeschriebenes Blatt in die Schule. Jeder bringt individuelle Kompetenzen mit sich, unterschiedlich stark entwickelt und ausgeprägt. Diese zu kennen, ebenso wie die Schwächen, an denen intensiv gearbeitet werden muss, ist ein enorm wichtiger Baustein des Fundamentes für erfolgreiches schulisches Lernen.

 

 

In den Troisdorfer Stadtteilen Bergheim und Müllekoven hat sich zudem in den vergangenen Jahren ein Kooperationskreis aus den dortigen Kindertagesstätten und den jeweiligen Grundschulen gebildet. In regelmäßigen Treffen werden gemeinsame Absprachen getroffen, es kommt zu einem intensiven Austausch untereinander, eigene Projekte werden geplant und selbstverständlich wird der Übergang in die Grundschule thematisiert. Diese Kooperation hat sich in den letzten Jahren sehr bezahlt gemacht. Frühzeitig konnten die Kindertagesstätten den Schulen berichten, mit welchen positiven Entwicklungen Kinder in die Schule kommen, ebenfalls aber auch, auf welche Schwierigkeiten sich die Schulen einstellen können. Dies ist Dank der hervorragenden Arbeit in den Kindertagesstätten vielfach möglich gewesen und ist ein großer Gewinn für jedes Kind, somit auch für die Familien und letztlich für die Beziehung zwischen Kindern, Eltern und Schule. Die Kindertagesstätten und Schulen tauschen sich also nicht nur punktuell aus und haben sporadischen Kontakt. Vielmehr ist eine konstante Zusammenarbeit gefragt und gewollt – zum Wohle Ihres Kindes.