Übergänge


Zweifelsohne sind sowohl der erste Schultag als auch die Abschlussfeier am letzten Grundschultag wichtige und erinnerungswürdige Ereignisse im Leben eines Kindes. Doch das Lernen beginnt nicht erst am ersten Schultag und hört erst recht nicht am letzten Schultag im vierten Schuljahr auf. Die Grundschulzeit ist nur ein Abschnitt im Leben eines Kindes. In dieser Zeit ist es jedoch unsere Aufgabe, das Leben und Lernen eines jeden Kindes zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen; wie es bereits in der KiTa geschehen ist, und auch nach dem Verlassen der Grundschule der Fall sein wird.
Regelmäßig nehmen wir an sogenannten Bildungskonferenzen (KiTa – Grundschule) und Erprobungsstufenkonferenzen (Grundschule – weiterführende Schulen) teil, um den Kindern die Übergänge zwischen den Institutionen fließend und harmonisch zu gestalten. Es ist uns ein besonderes Anliegen, jedes Kind dort abzuholen, wo es steht. Das heißt: die Individualität eines jeden Kindes wahrnehmen, es genau kennen lernen und unterstützend begleiten. Wir möchten die Neugierde der Kleinen befriedigen, ihre Spannung erleben, Erwartungen erfüllen, aber auch die Ängste der Kinder entkräften.
Durch ebenfalls regelmäßige gegenseitige Hospitationen in den Kindertageseinrichtungen und den weiterführenden Schulen, bekommen wir Einblicke in die Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher, sowie der Lehrkräfte der aufnehmenden Schulen; wir haben Anteil an dem Leben und Lernen vor und nach dem Besuch unserer Schule.
Zudem arbeiten wir seit Jahren an der Entwicklung und Gestaltung des KompetenzBeurteilungsBogens (KBB) zum harmonischen Übergang in die weiterführenden Schulen mit. Darüber hinaus findet in Fachkonferenzen ein reger Austausch zwischen den Lehrkräften aller Schulformen statt, welcher ebenfalls dem Zweck dient, jedem Kind den Übergang zu erleichtern.
Eine Harmonisierung des Übergangs zwischen dem Kindergarten bzw. der KiTa und der Grundschule verfolgen wir mit Hilfe des sogenannten Übergabebogens (ÜBB). Der ÜBB gibt Auskunft über die Fähigkeiten und Interessen der Kinder, sowie über bereits erfolgte Förder- und Fordermaßnahmen. Grundlegendes Ziel dieser Vernetzungen ist es, die Bildung der Kinder zu optimieren und somit Brüche in den einzelnen Bildungsbiographien zu vermeiden.